Frauen, die gegen Geld ihren Körper für einen sexuellen Dienst anbieten, gibt es überall auf der Welt ebenso Bordelle und Escort-Agenturen. Auch hierzulande gibt es viele Escort-Agenturen, in denen exotische Schönheiten aus Asien oder Afrika arbeiten und mit ihrem exotischen Flair ihre Kunden verzücken.
In vielen europäischen Ländern ist das Gewerbe mit Frauen und Sex gesetzlich geregelt, zum Teil aber freier als in Deutschland. Und auch wenn es verboten ist, wird es vielerorts toleriert. In Deutschland gibt es seit dem Jahr 2001 das Prostitutionsgesetz. Es regelt die Prostitution und sorgte dafür, dass auch Krankenkassen Prostituierte versichern. In Dänemark beispielsweise ist die Prostitution gesellschaftlich akzeptierter als in Deutschland. In der Türkei gibt es staatlich konzessionierte Bordelle, ansonsten ist die Prostitution strengstens untersagt.
In Japan hat die Prostitution eine lange Geschichte. So gab es Frauen, die in Shinto-Schreinen tätig waren oder die Unterhalterinnen des Kaisers, die auch sexuellen Freuden nicht abgeneigt waren. Im Laufe der Zeit bildete sich auch die Kultur der Geishas heraus. Das waren Alleinunterhalterinnen, die ungefähr seit dem 17. Jahrhundert die Männer mit Gesprächen, Musik oder der Teezeremonie unterhielten. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert waren Geishas sehr beliebt und nicht nur in der Mode Trendsetter. Die Ausbildung zu einer Geisha in den schönen Künsten, in Musik und Tanz, aber auch in der Unterhaltung dauerte mehrere Jahre. Geishas dienten in erster Linie als Gesellschafterin, auch wenn sexuelle Kontakte durchaus vorkamen.
In einigen orientalischen Ländern wie Saudi-Arabien, dem Sudan und im Jemen ist die käufliche Liebe verboten und bei deren gesetzwidrigem Vollzug steht für alle Beteiligten die Todesstrafe an. Dennoch gibt es Ausnahmen wie in Dubai und in anderen Teilen der Vereinigten Arabischen Emirate, wo diese durchaus praktiziert wird.